Lücken schliessen für eine wirksame Politik
In zahlreichen Bereichen bestehen bei Statistiken zu Kindern und Jugendlichen erhebliche Datenlücken, unter anderem in der Kinder- und Jugendgesundheit, der Kinder- und Jugendhilfe, beim Gewaltschutz, bei Kindern mit Behinderungen, im Bildungsbereich sowie bei Kindern im Asyl- und Migrationskontext. Die bestehende Datenlage ist fragmentiert und erlaubt keine verlässliche Gesamtsicht auf die Umsetzung der Kinderrechte in der Schweiz. Eine verbesserte und harmonisierte Datengrundlage - wie die Motion sie fordert - wäre aber Voraussetzung für eine wirksame Politik. Auch der UN-Kinderechtsausschuss hat dies wiederholt empfohlen.
Die Chance packen
Nun liegt der Ball beim Ständerat. Dieser ist gefordert, den Antrag seiner vorberatenden Kommission abzulehnen und die Chance zu ergreifen, endlich eine nationale Datengrundlage zu schaffen.